Dienstag, 12. Mai 2009

WiredMarker für Firefox

Das WiredMarker Plugin für den Firefox hat es mir echt angetan. Ich kann bei der Recherche nun Textabschnitte von Webseiten farbig markieren.


Nach der Installation des Plugins kann man beliebige Textabschnitte in beliebigen Webseiten markieren und mittels Rechts-Klick über ein Kontextmenü farbig markieren. Diese Markierungen werden in Sammelmappen gespeichert.

Wired-Marker hat eine eigene Konfigurationsleiste, in der man die Sammelmappen für Markierungen verwalten kann. Jeder Mappe kann ein eigener Titel und eine eigene Farbe zugeordnet werden. Die Markierungen werden als spezielle Bookmarks in den Mappen gespeichert. Ein Klick auf einen solchen Bookmark öffnet die entsprechende Webseite und scrollt zur markierten Stelle.

Natürlich sind die Markierungen persistent. Ruft man eine mit Markierungen versehene Seite zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf, so sind alle Markierungen zu sehen.

- Michael

Samstag, 9. Mai 2009

Beanfabrics zieht um

Nachdem ich mir einige Wochen angesehen habe (siehe Post), welche Features das Code-Hosting bei Google bietet, habe ich mich durchgerungen, mein Open-Source-Projekt Beanfabrics von meinem Root-Server nach beanfabrics.googlecode.com zu verschieben.

Im wesentlichen sehe ich folgende Vorteile:
  • Wartung entfällt (Linux, Firewall, SVN, Apache, Wiki, MySQL, Forum)
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Hohe Sicherheit (Backups, Hacking)
  • Einfache Bedienung über Web
  • Einfach erweiterbar (Groups, Blog, Google-Gadgets)
Welche Nachteile gibt es? Nun, da ich auf code.google.com nichts installieren kann, kann ich zukünftig nur das nutzen, was angeboten wird. Allerdings steht es mir frei, die gewünschten Funktionen auf meinem Root-Server anzubieten und von code.google.com zu verlinken.

Also ran an die Arbeit.

- Michael

Donnerstag, 7. Mai 2009

Ohloh.net - das Open-Source-Netzwerk

Ohloh.net ist eine Community rund um Open-Source-Software. Angemeldete User können sich als "Benutzer" von Software eintragen, sowie Bewertungen und Kommentare abgeben. Wer ein Open-Source-Projekt leitet oder sich daran beteilligt, kann auch dies angeben.


Der Screenshot zeigt den Eintrag für den Firefox-Browser.

Aktuell gibt es 29.632 Einträge. Offenbar wurden die meisten automatisch durch einen Crawler eingetragen. Sogar ein Eintrag für jrexx ist dabei. Das ist eine Bibliothek für reguläre Ausdrücke von Ralf Meyer, für die ich in der Steinzeit einen Visualisierer und Editor mit dem Namen jrexx-Lab geschrieben habe.

Blog einbinden

In den FAQs von Google-Code befindet sich eine kleine Notiz darüber, wie man einen Blog in die Projektseite einbinden kann.


Das habe ich gleich mal ausprobiert. Unter "Administer / Project Summary" habe ich in das Feld "Description" folgendes Wiki-Markup eingefügt:

== News ==
<wiki:gadget
url="http://google-code-feed-gadget.googlecode.com/svn/trunk/gadget.xml"
up_feeds="http://objectprops.blogspot.com/atom.xml"
width="780" height="140" border="0" up_showaddbutton="0">
</wiki:gadget>

Das Ergebnis ist auf der Projektseite von ObjectProps zu sehen.

ObjectProps auf Google-Code

Auf code.google.com stellt Google seit ein paar Jahren eine eigene Plattform für das Hosting von Open-Source-Projekten ins Netz. Um mir die Features genauer ansehen zu können, habe ich dort ein kleines Projekt mit dem Namen ObjectProps angelegt.

Vollkommen sinnlos sollte das Projekt ja nicht sein. Deswegen habe mein Code-Archiv nach Klassen durchsucht, die sich für ein kleines Open-Source-Projekt eignen und deren Funktionalität noch nirgends im Web zu finden ist. Entschieden habe ich mich für eine Komponente, die "den Zustand von Java-Objekten in ein java.util.Properties-Objekt speichern und wieder auslesen kann".

Nach der Registrierung stehen folgende Features zur Verfügung:
  • Verwaltung des Projekts über den Browser
  • Einfache Verwaltung von Projektmitgliedern
  • Versionskontrolle über Subversion
  • Code-Browsing im Web
  • Aufgabenverwaltung (Issue tracking)
  • Wiki-Seiten
  • Download-Bereich
  • Mailing Listen
Der GettingStarted-Guide ist leider etwas dünn. Speziell der Import von bestehendem Quellcode in das SVN erklärt er nicht zufriedenstellend. Aber glücklicherweise bietet er einen Kommentarblock an, wo ein paar freundliche Menschen eine genauere Beschreibung liefern.

In den FAQs und in den anderen Wiki-Artikeln befinden sich weitere Infos für den Einsteiger.